Frankfurt am Main, 17. April 2026 – „Der StartupHub war für unseren Auftritt schon zweimal die perfekte Bühne“, betont Florian Hänni, Geschäftsführer bei dem Schweizer Maschinenbau-Unternehmen G-Elements. Sowohl 2022 als auch vor zwei Jahren habe der Gemeinschaftsstand auf der GrindingHub einen ausgezeichneten Zugang zur Fachöffentlichkeit der Schleiftechnik geboten. Zuletzt präsentierte G-Elements dort die völlig neue Rundschleifmaschine Omnia G-300, die im Gegensatz zu konventionellen Modellen vertikal ausgerichtet ist und über eine Reihe von Vorteilen verfügt. „Beide Messeteilnahmen haben uns zahlreiche Kontakte und eine gute Aufmerksamkeit ermöglicht“, unterstreicht Hänni. Gerade für kleinere Unternehmen und Newcomer sei der StartupHub ein großartiges Angebot. „Der Veranstalter übernimmt die komplette Organisation, und das Gesamtpaket ist zudem durch die staatliche Förderung deutscher Aussteller preislich ausgesprochen interessant.“ Auch bei der GrindingHub in diesem Jahr ist G-Elements wieder Aussteller, dieses Mal allerdings nicht mehr auf dem Gemeinschafts-, sondern auf einem eigenen Stand.
Vom 5. bis 8. Mai wird die Leitmesse in Stuttgart erneut zum Mittelpunkt der Branche. Mehr als 430 Aussteller aus 28 Ländern haben ihre Teilnahme auf der GrindingHub bestätigt. Vom Startup bis zum Weltkonzern präsentieren Unternehmen insbesondere aus Deutschland, der Schweiz, Italien und China Trends und innovative Highlights. Insofern bietet die Fachmesse gerade auch für junge Unternehmen einen mehr als spannenden Rahmen. Das Angebot des Veranstalters VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), diese mit einem Gemeinschaftsstand zu unterstützen und damit das Entrée auf dem wichtigsten Marktplatz der Branche zu erleichtern, passt auch zur aktuellen Entwicklung der Startups. Denn 2025 war dem Bundesverband Deutscher Startups zufolge ein Rekordjahr: 3.568 neu gegründete Unternehmen, 29 Prozent mehr als im Vorjahr, markierten einen neuen Höchststand. „Das zeigt den Mut und die Dynamik des deutschen Unternehmertums“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Dr. Kati Ernst. „Startups ziehen die deutsche Wirtschaft nach vorn, selbst in einem herausfordernden Umfeld. Hier entstehen die Unternehmen der Zukunft.“
Diese bringen, so der Startup-Verband, neue Technologien und Geschäftsmodelle nicht nur in spezialisierte Nischen, sondern in die gesamte Wirtschaft. Auch das RKW Kompetenzzentrum erachtet Startups als Treiber für neue Technologien und Herausforderer bestehender Wirtschaftsstrukturen. Der VDW sieht das im Werkzeugmaschinenbau nicht anders und fördert junge Unternehmen dabei, auf dem „internationalen Drehkreuz für Schleiftechnologie und Superfinishing“ Fuß zu fassen. Auch auf der dem StartupHub direkt angeschlossenen Standfläche „Innovation made in Germany“ präsentieren sich junge Unternehmen der Fachöffentlichkeit. Hier unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit einem breiten Service und einer teilweisen Kostenübernahme.
Umfangreiche Unterstützung für die Messe-Newcomer
Gleich auf welchem Teil des Standes, die jungen Aussteller erwartet ein umfassendes Leistungs-Paket. Dieses reicht vom Standbau über Werbemittel bis hin zu diversen organisatorischen Unterstützungen von der Belieferung mit Getränken und Snacks bis hin zur Standreinigung und nächtlichen Standbewachung. Hinzu kommen kostenfreie Eintrittsgutscheine für Kunden und Kontakte und auch ein Vortragsslot auf dem Forum. All das wird ermöglicht durch die Unterstützung vom VDW oder BMWE. Das Full-Service-Angebot ist gerade für kleinere Unternehmen eine große Hilfe. So auch für Vibrocut, ein 2023 gegründetes Startup-Unternehmen aus Chemnitz, das sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf der GrindingHub präsentiert. „Unser Auftritt dort ist finanziell erheblich attraktiver als bei einem eigenen Stand, und wir profitieren zugleich durch die organisatorische Entlastung bei Aufbau, Infrastruktur und Logistik“, erläutert Dr. Oliver Georgi, Geschäftsführer von Vibrocut. Durch diese Hilfe könne man sich voll und ganz auf die inhaltliche Vorbereitung konzentrieren.
Einzigartiges Ultraschall-System zum Schleifen sprödharter Werkstoffe
„Wir sehen hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, unsere Technologie einem hoch spezialisierten Fachpublikum aus der Schleiftechnik vorzustellen und damit konkrete Lösungen für bestehende Herausforderungen aufzuzeigen“, beschreibt Georgi das Ziel der Messeteilnahme. Die Chancen für die angestrebte „Wahrnehmung als verlässlicher Technologiepartner“ stehen gut. Denn das Unternehmen mit inzwischen zwölf Mitarbeitenden, hervorgegangen aus dem Umfeld des Fraunhofer IWU und der Forschung zur ultraschallunterstützten Zerspanung, stellt mit dem Vibrocut Ultrasonic auf der GrindingHub eine für die Branche hochinteressante Technologie vor. Es handelt sich um das erste nachrüstbare Ultraschall-System für die Bearbeitung von sprödharten Werkstoffen. Der Fokus liegt vor allem auf dem Schleifen von Quarzglas, zum Beispiel technischen Keramiken wie Glaskeramik, Siliziumcarbid, Siliziumnitrid, Aluminiumoxid und Saphir, aber auch von Marmor und Granit.
„Mit unserer Lösung ist es uns auf Anhieb gelungen, eine gewisse Alleinstellung auf dem Markt zu erreichen“, betont Georgi. „Dank einer hohen Ultraschallleistung von bis zu 1.000 Watt ist unser System das bislang leistungsstärkste. Zudem können wir durch eine integrierte Regelung mit Echtzeitüberwachung von dem präzisesten und sichersten Ultraschallsystem sprechen, das es derzeit gibt.“ Eine Reduzierung der Vorschubkräfte und Verringerung der Reibungskräfte habe darüber hinaus zu einer deutlichen Steigerung der Geschwindigkeiten und somit Produktivität geführt. Weitere Vorteile seien die Erhöhung der Standzeit dank einer verbesserten Oberflächenqualität und eine höhere Prozesssicherheit durch die Sensorüberwachung des Schleifprozesses. Das alles ermögliche Kostenvorteile beim Kunden, zumal Ausschuss und Nachbearbeitung durch die neue Technologie reduziert sind. „Davon wollen wir auf der GrindingHub überzeugen und nach Möglichkeit konkrete Projekte anbahnen und Aufträge gewinnen“, skizziert Georgi das Ziel des ersten Auftritts auf dem Stuttgarter Messegelände.
Neuartiges Absaug-Prinzip führt zu besserer Schadstoff-Entfernung und höherer Effizienz
Auch Dr. Florian Wirth sieht auf dem StartupHub eine gute Gelegenheit, sich der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Bei seiner ersten Teilnahme auf der GrindingHub hofft er aussichtsreiche Kontakte zu potenziellen Kunden zu gewinnen und möglicherweise erste Aufträge zu generieren. Mit seinem Unternehmen Wirth Engineering aus Eging am See hat er ein Prinzip für die verbesserte Gestaltung der Absaugung in Werkzeug- und insbesondere Schleifmaschinen entwickelt und dafür ein Patent angemeldet. Dabei geht es um den Einsatz von großflächigeren Lufteinlass- und Auslasselementen, die teildurchlässig sind, wie zum Beispiel Flammschutzfilter oder ein Lochblech. Hierfür gilt es, deren Durchlässigkeit mit Simulationen geeignet auszulegen. Ziel ist eine deutlich effizientere Absaugung, die zu einer schnelleren Entfernung von Aerosolen und anderen Schadstoffen führt. „Diese neue Absauggestaltung ist auf dem Markt einzigartig“, erklärt Wirth. „Auch ist damit eine höhere Energieeffizienz verbunden, und die Herstellungskosten der Maschinen können durch den Einsatz eines kleineren Absauggebläses geringer ausfallen.“
Daneben stellt Wirth Engineering die Konstruktion und Optimierung von Kühlschmierstoffdüsen mit Hilfe von Mehrphasenströmungssimulationen für das Schleifen vor. Duch eine optimierte Kühlschmierstoffversorgung sei es möglich, den Schleifvorgang zu beschleunigen und damit kostengünstiger durchzuführen. Zugleich gelinge eine Qualitätssteigerung, da weniger Schleifbrand auftritt. Zudem erreiche man durch die strömungsoptimierten Düsen einen geringeren Stromverbrauch. Da letztlich auch insgesamt weniger Kühlschmierstoff und/oder weniger Druck benötigt werden, können kleinere Kühlmittelpumpen zum Einsatz kommen, was wiederum die gesamten Herstellungskosten der Maschine reduziert. Sowohl für dieses Thema als auch die neu ausgelegte Absaugung für Schleifmaschinen könne es keinen besseren Platz als die GrindingHub geben. „Denn dort sind genau die Unternehmen vertreten, die davon erheblich profitieren können“, ist Wirth überzeugt.
Digital Walter sichert wertvolles Expertenwissen
Rimon Technologies blickt ebenfalls erwartungsvoll auf die Messetage im Mai. Das seit fünf Jahren auf dem Markt aktive Schweizer Unternehmen hat bereits Erfahrungen auf der GrindingHub gesammelt und nimmt zum zweiten Mal mit einer nun deutlich weiterentwickelten Lösung teil. Im Mittelpunkt des Auftritts steht das Knowledge Capturing System Digital Walter. Dahinter verbirgt sich eine KI-gestützte Lösung zur Erfassung, Strukturierung und Bereitstellung von Expertenwissen. „In praktisch jedem Unternehmen gibt es Mitarbeiter mit breiter Erfahrung und umfangreichem Know-how“, beschreibt Michael Blickenstorfer, Mitgründer von Rimon Technologies und als CSO für den Vertrieb und das Business Development verantwortlich, den Hintergrund. „Häufig aber wird das Wissen nicht ausreichend dokumentiert und kann zum Beispiel bei Personalwechseln oder Pensionierungen später nicht mehr abgerufen werden.“ Außerdem gehe es darum, dass Mitarbeiter auf das nötige Know-how immer dann zurückgreifen können, wenn es gerade benötigt wird.
Die Lösung heißt „Digital Walter“, eine im Wesentlichen mittels Bodycam erfasste video-basierte Wissenssicherung. Das Wissen wird also genau dort am Arbeitsplatz erfasst, wo es entsteht. Die Lösung des Schweizer Startups ermöglicht eine Strukturierung der Informationen, die den Anwender mittels Spracheingabe Videos durchsuchen lässt. Bestehende Dokumente lassen sich mit Videos verknüpfen, womit sich ein zentrales Nachschlagewerk für den Maschinenbediener, Service-Techniker oder Endkunden ergibt. Die von Rimon Technologies entwickelte Lösung ermöglicht einen schnellen Wissenstransfer zum Beispiel an neue Mitarbeiter und Servicepersonal und sorgt für die Reduktion von Fehlern, Stillständen und Einarbeitungszeiten. Zudem unterstützt sie Trainings und die Standardisierung von Prozessen. Außerdem ermöglicht die Innnovation auch eine Assistenz für die Endkunden zum einen bei der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb einer neuen Maschine, zum anderen als Teil eines digitalen Serviceangebots von Maschinenherstellern. „Wir bieten eine praxisnahe Lösung aus der Industrie für die Industrie und sehen gerade deswegen der GrindingHub zuversichtlich entgegen“, hebt Blickenstorfer hervor. Die positive Resonanz der ausstellenden Startups zeigt: Die GrindingHub schafft Raum für Lösungen, die den Nerv der Industrie treffen. Ein Konzept, das für junge Unternehmen ebenso aufgeht wie für den Veranstalter VDW.
((Hintergrundinformation))
Startups auf dem StartupHub der GrindingHub 2026:
Metubiq (Deutschland)
Neuron Sw (Tschechien)
Rimon Technologies (Schweiz)
Tetralytix (Deutschland)
Vibrocut (Deutschland)
Wirth (Deutschland)
Zibatec (Deutschland)
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Autor: Christian Mannigel, Fachjournalist, Handeloh
Kontakte
VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)
Gerda Kneifel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
g.kneifel@vdw.de
Tel. +49 69 756081-32
www.vdw.de
G-Elements GmbH
Florian Hänni
Geschäftsführer
Im Glattgarten 1
CH – 8304 Wallisellen
Schweiz
florian.haenni@g-elements.ch
Tel. +41 79 7197003
www.g-elements.ch
Vibrocut GmbH
Dr. Oliver Georgi
Geschäftsführer
Annaberger Str. 240
09125 Chemnitz
Deutschland
oliver.georgi@vibrocut.de
Tel. +49 371 335656 0
www.vibrocut.de
Wirth Engineering GmbH
Dr. Florian Wirth
Geschäftsführer
Arberstraße 12
94535 Eging a. See
Deutschland
f.wirth@wirth-engineering.de
Tel. +49 151 44951140
www.wirth-engineering.de
Rimon Technologies GmbH
Michael Blickenstorfer
CSO / Business Development
Technoparkstr. 1
CH – 8005 Zürich
Schweiz
michael@rimon.tech
Tel. +41 79 9112767
www.rimon.tech
Christian Mannigel
Fachjournalist
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Bild 6: ((6_Digital Walter_Bodycam_Rimon Technologies.jpeg))







