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Die Werkzeugmaschinenindustrie

Mit rd. 72.000 Beschäftigten und einem Produktionsvolumen knapp über 16 Mrd. Euro im Jahr 2017 gehört die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie zu den fünf größten Fachzweigen im Maschinenbau. Obwohl sie damit insgesamt nur einen vergleichsweise kleinen Industriezweig darstellt, spielt sie für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit eine bedeutende Rolle. Sie liefert Produktionstechnologie für die Metallbearbeitung in allen Branchen und trägt maßgeblich zu Innovation und Produktivitätsfortschritt in der Industrie bei. Der Erfolg der Werkzeugmaschinenindustrie ist damit ein wichtiger Indikator für Dynamik und Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, ein unverzichtbarer Motor für die konjunkturelle Entwicklung und ein bedeutender Impulsgeber für Fortschritt und technische Innovation.

Auch im internationalen Vergleich – sowohl bei der Produktion als auch im Export – belegt die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie seit Jahrzehnten Spitzenplätze. Mit einem Weltmarkanteil von 16,6 Prozent lag Deutschland 2017 an zweiter Position hinter China und vor Japan. Rund 70 Prozent der Produktion, also Erzeugnisse im Wert von ca. 10,1 Mrd. Euro, wurden ins Ausland verkauft.

Ihre Leistungsfähigkeit verdankt die Branche nicht zuletzt der Entscheidungsfreude und der Flexibilität mittelständischer Unternehmer. Knapp über ein Zehntel der Hersteller hat mehr als 1.000 Beschäftigte, rund 54 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter.