Frankfurt am Main, 21. April 2026 – Steigende Energie- und Materialkosten, volatile Märkte, geopolitische Unsicherheiten sowie ein anhaltend hoher Innovations- und Effizienzdruck prägen aktuell die Rahmenbedingungen der Schleiftechnik. Umso bemerkenswerter ist der Blick nach Stuttgart: Vom 5. bis 8. Mai präsentieren rund 460 Aussteller aus 28 Ländern auf der GrindingHub ihre Highlights. Die Messe hat sich als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch und die Präsentation praxisnaher Lösungen rund um den Schleifprozess etabliert. Mit drei ausgebuchten Hallen erreicht sie ausstellerseitig ein vergleichbares Niveau wie 2024 – und setzt damit in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ein deutliches Zeichen. „Die hohe Beteiligung der Aussteller ist ein starkes Signal für die GrindingHub. Sie zeigt, dass die Branche den Austausch sucht, Lösungen vorantreibt und nach vorne blickt. Das sollte der gesamten Branche Mut machen“, sagt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).
Umfangreiches Rahmenprogramm mit neuem Forum
Mit dem grundlegend neu aufgesetzten Grinding Solution Forum ergänzt die GrindingHub 2026 um ein inhaltliches Rahmenprogramm mit klarem Praxisfokus. Ziel ist es, sowohl Besucherinnen und Besuchern als auch Ausstellern einen größeren Mehrwert zu bieten: Im Mittelpunkt stehen reale industrielle Herausforderungen, konkrete Lösungsansätze und praxisnahe Takeaways nach dem Prinzip Herausforderung – Lösung – Erkenntnis. Thematisch reicht das Spektrum von Prozessstabilität und Qualität über Automatisierung sowie Daten, Digitalisierung und KI bis hin zu Wirtschaftlichkeit und Zukunftsperspektiven der Schleiftechnik. Neben kompakten Praxis-Sessions umfasst das Forum interaktive Co-Creation-Workshops, in denen Aussteller gemeinsam mit dem Publikum Lösungsansätze erarbeiten und den direkten Austausch vertiefen. Zu den Vortragenden zählen unter anderem Anca, Cemecon, FDPW, GMN, Hirt-Line, Dr. Kaiser, Meister Abrasives, Neuron Soundware, NPiTec, Rimon Technologies, Quaker Houghton, Vibrocut und Wirth.
Dr. Markus Heering betont: „Wir wollen ein Forum schaffen, das bewusst anders funktioniert als klassische Vortragsprogramme – näher an den Herausforderungen der Anwender und mit echtem Mehrwert für alle Beteiligten“. Das tagesaktuelle Programm sowie weitere Informationen sind online abrufbar unter www.grindinghub.de/forum-besucher.
Gemeinschaftsstände bauen Brücken zwischen Industrie und Wissenschaft
Einen besonderen Mehrwert bieten auf der GrindingHub 2026 die Gemeinschaftsstände, die unterschiedliche Perspektiven der Schleiftechnik gezielt zusammenführen: Das Startup Hub, der Grinding Solution Park Industry und Wissenschaft sowie der Grinding Pavillon Switzerland schaffen kompakte Plattformen für Austausch, Orientierung und neue Impulse. Alle Gemeinschaftsstände sind aufgrund der hohen Nachfrage bereits seit Wochen ausgebucht.
Während der Grinding Solution Park Industry praxisnahe industrielle Lösungen in den Fokus rückt, machen fünf Forschungseinrichtungen im Grinding Solution Park Wissenschaft aktuelle Entwicklungen und Transferpotenziale aus der Wissenschaft sichtbar. Konkrete Anwendungen zeigt im Grinding Solution Park Industry neben sieben weiteren Ausstellern die Konnektivitätsinitiative umati (universal machine technology interface), die anhand von Live-Exponaten demonstriert, wie herstellerübergreifende Maschinen- und Produktionsdatenkommunikation auf Basis von OPC UA funktioniert – etwa beim standardisierten Energie-Monitoring oder der Vernetzung von Maschinen und Betriebsmitteln.
Auf dem Startup Hub können Messebesucherinnen und -besucher sieben junge Unternehmen aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz besser kennenlernen. Unter dem Motto „Meet the Founders. Innovation starts with Conversation.“ erfahren sie im Dialog mehr über Ideen, Technologien und neue Ansätze für die Schleiftechnik von morgen. „Wir sehen hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, unsere Technologie einem hoch spezialisierten Fachpublikum aus der Schleiftechnik vorzustellen und damit konkrete Lösungen für bestehende Herausforderungen aufzuzeigen“, beschreibt Dr. Oliver Georgi, Geschäftsführer des Startups Vibrocut, das Ziel der Messeteilnahme. Deutsche Unternehmen profitieren dabei nicht nur von der umfassenden Unterstützung durch den Messeveranstalter in Planung und Durchführung, sondern auch von einer finanziellen BMWE-Förderung aus dem Programm “Young Innovators”. Mehr Details und Hintergründe erhalten Besucherinnen und Besucher unter www.grindinghub.de/startuphub-besucher.
Ergänzt wird das Konzept durch den Grinding Pavillon Switzerland, auf dem fünf Unternehmen aus der Schweiz gemeinsam auftreten und die hohe Innovationskraft sowie die internationale Vernetzung des Werkzeugmaschinenbaus unterstreichen. Weitere Informationen zu den Gemeinschaftsständen finden Interessierte unter www.grindinghub.de/gemeinschaftsstaende-besucher.
Mit diesen thematisch fokussierten Gemeinschaftsständen, ausgebuchten Hallen und dem neuen, praxisnahen Forum unterstreicht die GrindingHub 2026 ihren Anspruch als international führende Plattform der Schleiftechnik.




